Jetzt Reiseimpfung planen!


Wenn im Sommer die Ferne lockt
Jetzt Reiseimpfung planen!
mauritius images / Barillo_Picture / Alamy / Alamy Stock Photos

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.

Mückenschutz reicht oft nicht aus

In vielen beliebten Urlaubsländern muss man mit Infektionskrankheiten rechnen. Die häufigsten Ansteckungsquellen sind Mückenstiche und kontaminierten Speisen. Vorbeugen lässt sich dagegen mit allgemeinen Maßnahmen wie Moskitonetzen oder dem Verzicht auf rohe Lebensmittel und nicht abgekochtes Trinkwasser.

In vielen Fällen ist es allerdings ratsam, zusätzlich auf Impfungen zu setzen. Welche Reiseimpfung nötig ist hängt von mehreren Faktoren ab: wohin die Reise geht, was man dort vorhat und wie man reist. In einigen Ländern sind bestimmte Impfungen auch Vorschrift, wenn man nicht aus Deutschland, sondern aus einem Drittland anreist.

Reiseberatung gut vorbereiten

Um auf Nummer sicher zu gehen ist es am besten, wenn man sich individuell beraten lässt. Das geht z. B. in Tropeninstituten oder bei Ärzt*innen, die sich auf Reisemedizin spezialisiert haben. Auch viele Gesundheitsämter bieten eine reisemedizinische Beratung inklusive Impfungen an.

Für einen effektiven reisemedizinischen Schutz gibt die Stiftung Warentest folgende Tipps: 

  • Frühzeitig einen Termin ausmachen. Impfungen wirken nicht sofort, sie benötigen je nach Typ Tage bis Wochen, bis sie ihren vollen Schutz entfalten. Für manche Impfungen sind auch mehrere Dosen erforderlich. Fachleute empfehlen daher, sich mindestens vier bis sechs Wochen vor Reiseantritt beraten und impfen zu lassen. 
  • Impfpass mitbringen. Nicht nur der Schutz vor exotischen Infektionen, auch die von der STIKO empfohlenen Standardimpfungen (z. B. Tetanus oder Diphtherie) sind bei Fernreisen wichtig. Denn z. B. in Südostasien oder im südlichen Afrika sind Diphtherie, Tetanus und Masern weit verbreitet. Mit dem Impfpass kann die Ärzt*in erkennen, ob Impfungen evtl. aufgefrischt werden müssen. Falls Nachwuchs mitreisen soll, auch deren Impfpässe mitbringen. 
  • Reiseziel und Reiseart genau schildern. Bei der reisemedizinischen Beratung ist nicht nur wichtig wohin es geht, sondern auch wie gereist wird. Rucksacktouristen sind eher für Infektionen gefährdet als All-inclusive-Gäste in einem abgeschlossenen Resort. Wer auch sexuelle Kontakte sucht, sollte sich nicht scheuen, dies ebenfalls zu thematisieren. Dann könnte neben mechanischen Schutzmaßnahmen (Kondome) auch eine Hepatitis A- und -B-Impfungen oder eine Prä-Expositionsprophylaxe gegen HIV sinnvoll sein.
  • Gesundheitszustand ansprechen. Reiseimpfungen sind generell sicher, können aber bei bestimmten Vorerkrankungen, Allergien oder immunologischen Störungen zu Komplikationen führen. Das trifft insbesondere für Lebendimpfungen wie z. B. Gelbfieber zu. Deshalb ist es wichtig, die impfende Ärzt*in genau über die Krankengeschichte und den aktuellen Gesundheitszustand zu informieren. Bei Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose oder rheumatischen Erkrankungen ist es sinnvoll, vorab die behandelnde Fachärzt*in zu fragen.

Quelle: Stiftung Warentest

Nutzen Sie die Vorteile der Kundenkarte!

News

Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?
Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?

Gegen die Sucht

E-Zigaretten mit Nikotin unterstützen einen Rauchstopp offenbar etwas besser als Nikotinpflaster oder -kaugummis. Doch die Mehrheit schafft den Ausstieg auch damit nicht. Und ob E-Zigaretten langfristig beim Aufhören helfen, ist noch offen.   mehr

Warnung vor Tiefkühlbeeren
Warnung vor Tiefkühlbeeren

Keime überleben die Kälte

Tiefkühlbeeren sind lecker und schnell serviert. Doch wer sie direkt aus dem Gefrierfach in Smoothies, Desserts oder andere Speisen gibt, geht ein gesundheitliches Risiko ein: Krankheitserreger können die Kälte überstehen.   mehr

Nitrospray richtig anwenden
Nitrospray richtig anwenden

Bei Brustenge und Herzschmerzen

Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.   mehr

Dem Testosteron-Abfall entgegen wirken

Mann fährt mit Hund an der Leine auf einem Fahrrad einen See entlang.

Bewegung und Alkoholverzicht

Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.   mehr

Jedes Nikotinprodukt ist ungesund
Jedes Nikotinprodukt ist ungesund

Von Zigarette bis Beutel

Nikotin gibt es in verschiedensten Formen: Von der klassischen Zigarette über E-Zigaretten bis zum Nikotinbeutel. Doch keine Form ist harmlos.    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Bergmann-Apotheke
Inhaber Dr. Klaus Gerlach
Telefon 037298/22 95
Fax 037298/1 88 38
E-Mail dr.gerlach@bergmann-apotheke.de